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Oder: Wenn Mira kommt, ist alles anders

Referent:in: Matthias Ohler

Der Nutzen des Lesens von Atmosphären in professionellen und anderen Kontexten

Wir kennen es alle, wenn eine Atmosphäre „kippt“. Oder wenn wir uns irgendwie berührt spüren von etwas, das da „ist“, wo wir sind – ob angenehm oder unangenehm, beteiligt oder merkwürdig unbeteiligt. Und vieles andere mehr.

Atmosphäre ist eine zentrale Metapher für zwischenmenschliches Geschehen und seine Folgen für´s zwischenmenschliche Befinden. Hier geht´s um Entscheidendes. Da liegt die Frage nahe: Wie entscheiden wir über Atmosphäre?

Auch in KiTas, Schulen, Behörden oder Beratungsstellen gilt: Atmosphären lesen und womöglich gestalten bedeutet, handlungsfähig zu sein in der Grundform des atmosphärischen Alltags: Hier ist es, wie es ist, weil wir hier sind (mit der Betonung sowohl auf das Wer als das Wo atmosphärischen Geschehens – und seine Wechselwirkungen).

Die Kunst ist es, das komplexe atmosphärische Geschehen zwischen menschlicher Kommunikation und konkret weltlichen (räumlich-dinglich-zeitlichen) Gegebenheiten als „zwischenmenschliches Nervensystem“ zu lesen und dessen Wirkspiel in uns zu erfassen.

Anhand konzeptioneller Inputs und durch Praxisformate wie das Atmosphärische Interview erfahren Sie, wie Sie die Atmosphären in professionellen Kontexten (auch in Beratung, Supervision, Führungsverantwortung etc.) und in ihrem persönlichen Leben verständlicher erleben oder „lesen“ und vielleicht sogar „beeinflussen“ können.